Folge 10: Über Seescheiden und Menschen

Alle freuen sich! Endlich bereichere ich nicht nur meinen Freundeskreis, sondern auch das GREENALITY-Magazin mit meinem unnützen Wissen aus Tier-Dokus! Viel Spaß mit der neuen Besserwisser-Reihe „Lisas Fun Facts aus der wundersamen Welt der Tiere“!

Fakt

Die Seescheide frisst ihr eigenes Gehirn auf.

Die Seescheide (Ascidiae oder Ascidiacea) gehört zu den Manteltieren, die als sessile Tiere auf dem Meeresboden leben, das heißt, sie können ihren Aufenthaltsort nicht wechseln.

Seescheiden kommen als Hermaphroditen auf die Welt und pflanzen sich durch Knospung fort.

Eine junge Seescheide lässt sich noch im Meer treiben und filtert Plankton aus dem Wasser. Erst im Alter wird sie sesshaft und bewegt sich nicht mehr.

Da das Tier das Gehirn nicht mehr braucht, wenn es sich niedergelassen hat, absorbiert es es bzw. frisst es auf.

Dieses Phänomen dient laut Spiegel Online Wissenschaftlern als Negativbeispiel dafür, dass weniger Bewegung dazu führt, dass sich das Hirn zurückbildet.

Die Seescheide hat also nicht nur einen besonders lustigen Namen (hihi), sondern dient auch als Fanal für uns Menschen, weil sie eindeutig beweist: Eine sesshafte Lebensweise macht dumm. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen…

 

Credits: Titelbild: ©  Kletr / Adobe Stock ; ©  wernerrieger / Adobe Stock

 

 

 

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