Kraut Und Rüben – Teil 2: Aufbau und Befüllung des Hochbeets

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 6 in der Serie Kraut und Rüben

Schon im letzten ‘Kraut und Rüben’ Beitrag haben wir über unser Gemüsebeet Projekt berichtet und uns an die optimale Beetplanung heran gewagt. Die Planung ist abgeschlossen, das Konzept steht, aber wie geht es jetzt weiter in unserem GREENALITY Gemüsebeet? Alles über die nächsten Schritte erfährst Du hier.

 

Warum eigentlich ein Hochbeet? 

Wie Du vielleicht schon aus unserem letzten Beitrag weist, haben wir uns für unser Kooperations-Gartenprojekt mit meine ernte zusammengetan und uns für ein Hochbeet entschieden. Das Hochbeet ist seit Jahren ein regelrechter Trend unter den Hobbygärtner*innen und das zu Recht, wie wir finden. Denn ein Hochbeet sieht nicht nur cool aus, sondern bietet darüber hinaus eine ganze Menge Vorteile. 

Zum einen können sich mit einem Hochbeet auch diejenigen ans Gärtnern wagen, die nicht viel Platz oder gar keinen Garten zur Verfügung haben. Auch macht die Höhe des Beetes das Werkeln im Gemüsegarten viel angenehmer für Rücken und Gelenke, da man hier nicht mit ganzem Körpereinsatz im Beet herumkriechen muss. Zu guter Letzt ist es für Schädlinge wie Nacktschnecken viel schwieriger, an Deine Schätze im Gemüsebeet heranzukommen. Unerwünschte Besucher müssen hier draußen bleiben. 

 

Los geht’s! Der Aufbau des Hochbeets

Je nachdem um was für ein Hochbeet es sich handelt, ist der Aufbau natürlich auch verschieden. Unser kleiner Gemüsegarten war echt easy zum zusammenbauen und besteht aus 18 Weichholzbohlen, die aufeinander gesteckt unser schönes Hochbeet ergeben.

 

Sieht super aus oder? 

Bevor es ans eigentliche Befüllen geht, sollten aber noch ein paar Schutzmaßnahmen getroffen werden. Damit keine frechen Wühlmäuse die Wurzeln deiner Pflanzen-Schätze anknabbern, ist es empfehlenswert den Boden des Hochbeetes mit einem Gitter auszustatten. Das hält die Tierchen davon ab sich an deinem Garten zu vergreifen. Ist Dein Hochbeet, so wie unseres aus Weichholz gefertigt, ist es von Vorteil es von innen mit Teich- oder Noppenfolie auszukleiden. Wichtig ist dabei, dass die Noppen der Folie zum Holz des Hochbeetes zeigen. So wird das Holz vor Verrottung geschützt und Du hast Länger Freude an Deinem Beet.

 

Eine vielschichtige Angelegenheit: Die Befüllung des Hochbeets

Einfach einen Sack Erde rein kippen und fertig ist das Ganze? So einfach ist es dann doch nicht. Damit im Hochbeet eine bunte Auswahl an Gemüse gedeihen kann, kommen eine Reihe verschiedener Materialien, die aufeinander geschichtet werden, zum Einsatz. Aber keine Sorge, das ist alles kein Hexenwerk! 

Die erste Schicht im Beet bilden grobe Materialien, wie größere Äste und Zweige. Diese erste Lage sollte um die 20 cm hoch sein und sorgt quasi für die Durchlüftung des Beetes. Auch die darauf Folgende Schicht aus Hackschnitzeln oder kleineren Ästen darf etwas luftiger Ausfallen und sollte zwischen 10 und 15 cm hoch sein. Eine gute Durchlüftung im Beet sorgt dafür, dass die verwendeten Materialien besser verrotten und Deiner Aussaat ein optimaler Boden zum Gedeihen gegeben wird.

Als nächstes darf eine Lage Grünschnitt in Dein Hochbeet. Darauf folgt eine gute Schicht Kompost, die die Grundlage für einen nährstoffreichen Boden in Deinem kleinen Gemüsegarten liefert. Wir haben sowohl unseren eigenen Kompost verwendet sowie zwei Säcke fertigen Kompost aus dem Pflanzenmarkt.

 

Zu guter Letzt wird dein Hochbeet mit Pflanzenerde großzügig aufgefüllt. Diese Schicht sollte nicht zu dünn geraten und darf gerne um die 40cm hoch werden. 

 

Tadaa! Und fertig ist Dein Hochbeet. War doch gar nicht so kompliziert oder? Wenn Du Dich jetzt fragst wo Du all die verschiedenen Materialien für die Befüllung herbekommen sollst, können wir Dich auch hier beruhigen. Baumärkte und Gartenfachgeschäfte haben alles was es für Dein Hochbeet braucht, schon fertig abgepackt für Dich parat. 

 

So ein Hochbeet zu befüllen braucht zwar etwas an Zeit, dafür hast Du dann aber auch ein paar Jährchen Ruhe und musst nicht jede Saison aufs Neue Schichten im Beet anlegen. Einmal befüllt kann das Hochbeet so über mehrere Jahre hinweg genutzt werden. Einzig die obere Schicht Gartenerde solltest Du vor dem nächsten Bepflanzen nochmal aufbessern. 

 

Bist Du jetzt auch voll im Garten-Fieber und kannst es gar nicht abwarten, bis die erste Ernte fällig ist? Dann sei gespannt auf unseren nächsten ‘Kraut und Rüben’ Beitrag. Denn da wird sich alles um die richtige Aussaat im Hochbeet drehen.

 

 

Hier geht es weiter in unserer Serie: << Kraut und Rüben – Teil 1: Die optimale GemüsebeetplanungKraut und Rüben – Teil 3: Die Aussaat >>
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