Juice Cleanse: Wie es ist, sich eine Woche von Saft zu ernähren

Vor einer Woche haben sich unsere GREENALITY-Mitarbeiter Markus und Melissa zu einer Saftkur entschieden. Sieben Tage lang wollten sie auf feste Nahrung verzichten und sich stattdessen nur von Saft ernähren. Das Ziel: Dem Körper eine Auszeit gönnen. Inzwischen sind die Tage der Juice Cleanse gezählt. Zeit für ein Fazit.

Man sagt, das Leben sei wie eine Achterbahn: Es hat Höhen und Tiefen. Wenn man Melissa und Markus darum bittet, ihre Juice Cleanse in ein bis zwei Sätzen zu beschreiben, klingt ihre Antwort ziemlich ähnlich.

Wir erinnern uns: Die Saftkur beginnt mit einem Hoch. Es herrscht Freude über die schicken Säfte von Antidote, Motivation und Neugierde, welche Folgen die Cleanse haben wird. Abgesehen vom hungrigen Magengrummeln am Mittag – alles bestens.

Erst geht es bergab…

Bis Tag zwei anbricht. Der Tag, an dem die Körper den Saftfastern zu verstehen geben: ‚Hallo, ich stelle mich gerade grundlegend um und du wirst es spüren.‘ Markus schmerzt der Kopf, Melissa hört nicht auf zu frieren und beide klagen über Müdigkeit. Ein bisschen so, als wäre Männerschnupfen ausgebrochen. Die Laune der Cleanser: Am Boden. Bleibt nur eins: Abbrechen! Oder?

Just Beet It!-Saft von Antidote auf einer PC-Tastatur
Antidote am Arbeitsplatz | © GREENALITY

Zum Glück sind unsere Versuchskaninchen keine Angsthasen, sondern Kampfkarnickel – und außerdem vorgewarnt. Bereits im Vorfeld haben sie sich online über mögliche Nebenwirkungen informiert. Müdigkeit, Schwindel – alles ganz normal. Auch Kopfschmerzen zählen zu den Symptömchen, die auftreten können. Die sollten spätestens nach dem dritten Tag verschwinden, wenn sich der Stoffwechsel umgestellt hat. Das Handtuch zu schmeißen kommt also nicht in Frage.

… und dann bergauf

Und siehe da! Als Markus und Melissa am vierten Tag ins Büro kommen und wir schon unsere mitleidigen Blicke proben, sind alle Wehwehchen wie weggeblasen. „Kein Kopfweh mehr“, meint Melissa, „und geschlafen hab‘ ich wie ein Stein“. Auch Markus wirkt sichtlich erholter: „Ich glaube, wir sind über den Berg.“. Wird jetzt alles besser?

Auf jeden Fall das meiste. Fit wie zwei Turnschuhe bezwingen die beiden den Büroalltag – die eine Hand auf der Computer-Maus, in der anderen der Saft. Aber: „Auf den ‚Liquid Salad‘ komme ich einfach nicht klar. Der ist überhaupt nicht mein Ding“. Immerhin ist Melissa ehrlich. Saft ist eben auch nur Geschmackssache. Und wie sieht’s mit dem Hungergefühl aus?

Wir spitzen die Ohren: Nichts. Hat das hungrige Grummeln tatsächlich zusammen mit den Nebenwirkungen aufgehört? Auch aus der Höhle des Chef-Löwen ertönt kein Magenknurren mehr. Wir sind ein bisschen beeindruckt und lauschen der Stille.

Antidote Juice Cleanse-Saft "Karotte Kid", geöffnete Flasche auf einem Tisch
Karotte Kid zum Mittagessen | © GREENALITY

„Das nächste Mal im Frühjahr“

Die letzten Tage der Juice Cleanse vergehen wie im Flug. Routiniert vertilgen die Probanden ihre Säfte und wirken dabei gut gelaunt. Fehlt es denn wirklich nicht, was Festes zwischen die Zähne zu kriegen? So mit Kauen? Die Kaninchen schütteln verneinend die Köpfe. Das einzige, was Melissa fehlt, ist etwas Warmes im Magen, „eine Suppe oder so.“ Aber Du trinkst doch Tee? – „Das ist nicht dasselbe.“

Am Ende der Woche ist die Stimmung ausgelassen. Nicht etwa, weil die Saftkur endlich vorbei ist, sondern weil sich die von Antidote angedeutete „anschließende Steigerung des subjektiven Wohlbefindens“ eingestellt hat. „Man kann sich das ungefähr so vorstellen, wie wenn man einen Energydrink getrunken hat. Du kriegst einen Energieschub, fühlst dich fit und konzentriert. Nur, dass die Säfte auch noch schmecken“, fasst Markus zusammen.

Zu Beginn haben wir uns gefragt, ob die Cleanse entspannt, schön und schlank macht. Entspannt? Check! Schön? Sowieso. Und schlank? Melissas Waage zeigt vier Kilo weniger an als vor der Saftkur. Aus Berichten von anderen Saftkur-Testern wissen wir, dass der Gewichtsverlust vermutlich nicht von Dauer ist. Schließlich ist ja so eine Cleanse auch eine Kur und keine Diät.

Butter bei die Fische: Würdet Ihr ein Juice Cleansing nochmal machen? „Ja“, meint Markus. Auch Melissa bejaht – mit Einschränkung: „Das nächste Mal im Frühjahr.“

Credits: Titelbild von Antidote

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