Jeans Guide

Wir alle haben sie in unserem Kleiderschrank: Die Lieblingsjeans, die unser Outfit immer wieder rettet oder komplett macht. Sie bereichert unseren Alltag in jeder Lebenslage. Grund genug diesem Alltagshelden einen ganzen Blogbeitrag zu widmen, finden wir. Heute dreht sich alles um die Jeans. Von der Erfindung, über verschiedene Passformen, bis hin zur richtigen Pflege.


Geschichte der Jeans

Die klassische Blue Jeans kommt aus den USA und ist bereits über 170 Jahre alt. Die erste Hose wurde übrigens aus einem braunem Segeltuch aus Baumwolle gefertigt. Woher dann die blaue Farbe kommt? 

Zunächst wurde das gute Stück nur als strapazierfähige Arbeitshose genutzt. Die Goldgräber in Amerika trugen sie und um diese besser erkennen zu können wurde sie blau gefärbt. Auch der Erfinder der Jeanshose, der junge Levi Strauss war einer von ihnen. Schnell wurde die Jeans auch bei Farmern, Cowboys und Holzfällern beliebt. Der Stoff wurde anfangs aus Nimes, Frankreich  importiert. An Nimes angelehnt, wurde der Stoff Denim genannt.

Heute ist unsere heißgeliebte Jeans natürlich salonfähig geworden und wird längst nicht mehr nur bei Outdoor Arbeiten getragen. Ob in der Schule/Uni/Arbeit, oder beim Date – die blue Jeans ist ein echter Lifesaver geworden und aus unserem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken.

 

Herstellung

Die klassische Jeans wird aus Baumwolle hergestellt. Nach der Baumwollernte wird aus den geernteten Baumwollfäden Garn gesponnen.

Die Jeans wird übrigens nicht wie die meiste Kleidung am Ende des Herstellungsprozesses gefärbt. Beim Weben gibt es zwei Fäden mit denen gearbeitet wird. Den sogenannten Kettfaden und den Schussfaden. Bei der Jeansherstellung bleibt der Kettfaden weiß, naturbelassen. Nur der Schussfaden wird blau eingefärbt. So bekommt die Hose ihre typische Färbung.

Früher wurden Jeans durch eine einfach Webart, der Leinenbindung gewebt. Heute jedoch wird hauptsächlich das Körperbindungsverfahren genutzt. Mit diesem Verfahren wird die Jeans noch strapazierfähiger. Anschließend wird der Stoff vor dem Schneidern das erste Mal gewaschen. Dabei geht er ein bisschen ein.

Danach geht’s ans Nähen. Erst werden nach dem Schnittmuster alle Einzelteile ausgeschnitten und als zweiten Schritt zusammengenäht. Zum Schluss wird die Hose veredelt. Durch verschiedene Waschungen und Prints bekommt jede Hose ihre ganz persönliche Note. 

Nach einer letzten Kontrolle ist die fertige Jeans Hose bereit für den Verkauf.

 

Passformen 

Inzwischen ist Jeans nicht gleich Jeans. Viele verschiedene Passformen sind mit den Jahren dazu gekommen. Damit ihr wisst, wie sich welche Passform nennt und was sie ausmacht, haben wir Euch die wichtigsten zusammengefasst:

Frauenschnitte

Mom Jeans
zum Beispiel: Kuychi Nora
Hoher Bund, trotzdem locker und bequem, Schnitt wird von oben nach unten enger, auch Karottenschnitt genannt.
Boyfriend
Sitzt locker auf der Hüfte, bequem wie eine Jogginghose, für den lässigen Look.
Skinny
Eng geschnitten, wie eine zweite Haut, sehr figurbetont, fast wie eine Leggins aus Jeans.

Unisex

Straight Fit
Lässig auf der Hüfte, gerades Bein von den Oberschenkeln ab, viel Bewegungsfreiheit, Oft five Pocket Style.
Slim Fit
Enger als Straight, aber lockerer als Skinny, goldene Mitte, modern, hoher Stretch-Anteil, verschiedene Bundhöhen.
Regular
Gerader Schnitt, mittlere Leibhöhe, weder zu eng noch zu weit, sehr bequem.

 

Diese Jeans Marken könnt Ihr aktuell bei GREENALITY finden:

Kings of Indigo

Kuyichi

Armedangels

Nudie Jeans

Feuervogl

Bleed Clothing

MUD Jeans

Knowledge Cotton Apparel

 

Pflegetipps

Waschen

Eure Lieblingsjeans dankt es Euch, wenn sie nicht zu häufig gewaschen wird. Denn dadurch nutzt sich der Jeansstoff schneller ab. Am besten einzelne Flecken mit einem Fein- oder Farbwaschmittel von Hand reinigen.

Bei starken Flecken kann die Jeans natürlich auch in der Waschmaschine gewaschen werden. Auf links gedreht bis zu 30 Grad wäscht sich die Jeans am schonendsten. Wichtig: Benutzt niemals einen Weichspüler! 

Bei einer Jeans im „distressed look“ könnt Ihr ein Wäschenetz benutzen, damit die Löcher sich nicht ausdehnen.

Trocknen

Am liebsten trocknet Eure Jeans an der frischen Luft.
Wichtig ist, dass sie niemals in den Trockner gegeben wird.

Pflege 

Nach durchzechten Nächten in Raucherkneipen stinkt eine Jeans leider oft. Ihr müsst sie aber nicht sofort in die Waschmaschine geben, sondern könnt sie einfach über Nacht nach draußen zum auslüften hängen. Vor allem wenn es draußen leicht feucht ist funktioniert das super. 

Unser Geheimtipp: Packt die Jeans über Nacht ins Gefrierfach. Dort behält sie übrigens auch ihre ursprüngliche Form bei.

 

Mit diesen Tipps solltet Ihr lange Freude an Eurer Lieblingsjeans haben.


Foto-Credits: ©OlegDoroshin/ Adobe Stock, ©Roman Stetsyk/ Adobe Stock, ©New Africa/ Adobe Stock, ©wachiwit/ Adobe Stock

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