Die Kampagne für Saubere Kleidung braucht eure Unterstützung!

Um weiterhin wichtige Aktionen durchzuführen, benötigt die Kampagne für Saubere Kleidung dringend Spenden. Die Mittel für die Koordination der Aktionen wurden bislang von der Europäischen Union finanziert, aber für 2015 wurden diese Mittel nun gestrichen. Den Kopf in den Stand stecken kommt für die Kampagne für Saubere Kleidung aber nicht in die Tüte, darum entschied sie sich, das Geld auf eigene Faust zu besorgen. Bisher allerdings ohne viel Erfolg. 

Über die Kampagne für Saubere Kleidung haben wir schon einmal berichtet und tun es guten Gewissens wieder. Denn wenn Löhne nicht gezahlt und Gewerkschaftlerinnen misshandelt werden oder sogar Arbeiter sterben, dann schreitet die Kampagne für Saubere Kleidung ein.

„Ein Blick in ein typisches Vorstandsbüro, wo eine Imagekampagne hilft,
sich die Welt SCHÖNer zu FÄRBEN!“

Wie viel Geld fehlt?

Insgesamt fehlen 24.000 Euro, um die Lohnkosten für eine wichtige Stelle decken zu können. Ein ganz schönes Sümmchen, das bisher die Europäische Union bezahlte, und das nun nicht mehr bewilligt wurde. Warum? Das wissen wir nicht. Jetzt heißt es aber, sich nicht unterkriegen lassen und weiterhin für die Sache einstehen – auch ohne die Mittel der Europäischen Union. Daher sucht die Kampagne für Saubere Kleidung nach anderen Geldgebern und Möglichkeiten, die Stelle zu finanzieren. Bislang leider ohne Erfolg.

Wofür fehlt das Geld?

Das Geld fehlt dort, wo Eilaktionen koordiniert werden und über die Presse Druck auf Unternehmen gemacht wird. Wenn also akute Missstände bestehen, vertritt die Kampagne die Interessen der Opfer und sorgt dafür, dass nichts unter den Tisch gekehrt wird. Dabei koordiniert und initiiert die Kampagne Proteste – online, offline und international. Außerdem arbeiten sie mit Enthüllungskampagnen wie dieser hier:


Bei diesem konkreten Fall wird zum Beispiel United Colours of Benetton zur Verantwortung gezogen. Nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza, bei dem es 2013 mehr als 1130 Tote gab, hat das Unternehmen es bis heute nicht geschafft, die versprochenen Entschädigungen zu zahlen. Die Kampagne für Saubere Kleidung lässt nicht locker, auch wenn die Aktualität nachlässt und damit auch das öffentliche Interesse. Durch die Kampagne werden Aktionen über Twitter und andere soziale Netzwerke organisiert.

Erste Erfolge bei der Eilaktion nach dem Einsturz des Rana Plaza gab es auch schon: Kik hat zum Beispiel bereits eine Entschädigungsvereinbarung unterschrieben. Doch ob die letztendlich auch eingehalten wird, ist wieder eine andere Frage. Deswegen muss auch in Zukunft der Druck auf die Unternehmen dringend aufrechterhalten werden!

Die Kampagne braucht eure Unterstützung!

Und jetzt seid ihr gefragt: Damit die besagte Halbtagsstelle in der Koordination der Eilaktionen 2015 nicht wegfallen muss, bittet die Kampagne um Spenden. Bitte spendet und zeigt damit, dass Menschenrechte es euch wert sind.

Spenden gehen an folgendes Spendenkonto

Das Spendenkonto der Kampagne für Saubere Kleidung wird geführt vom
INKOTA-netzwerk e.V
KD-Bank
IBAN: DE75350601901555000029
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: CCC/Eilaktionen.

Eure Spende ist steuerlich absetzbar. Wenn ihr die Adresse bei der Überweisung mit angebt, erhaltet ihr eine Spendenquittung.

Hier noch eine Aktion der INKOTA-Aktionsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung. Lohn-Limbo mal umgekehrt. Mit steigendem Lohn klettert die Limbostange nach oben. So fällt der Limbo wieder leichter.

Credits: Alle Bilder copyright: clean clothes campaign

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