Crowdfunding: CLEANRIVERPROJECT und RESTLOS GLÜCKLICH

Ein Fotoprojekt, das auf die Verschmutzung von Flüssen aufmerksam machen soll und ein Restaurant, das gegen Lebensmittelverschwendung ankämpft. Zwei unterstützenswerte Crowdfunding Kampagnen.

Crowdfunding gibt kleinen Projekten die Chance groß zu werden – und das ganz ohne Banken. Deshalb hier mal wieder zwei interessante Kampagnen, die ihr momentan unterstützen könnt…

CLEANRIVERPROJECT.DE: Fotokunst für saubere Flüsse

Weltweit werden jährlich über 280 Millionen Tonnen Kunststoff produziert, davon 20 Millionen Tonnen allein in Deutschland. Ein Großteil davon landet oft in Gewässern, also Flüssen, Seen und Meeren und richtet dort verheerende Schäden an.

Stephan Horch, Fotodesigner- und Künstler, Freizeitpaddler und Initiator des Projekts, will mit seiner Kunstaktion auf die fortschreitende Verschmutzung in Flüssen aufmerksam machen. Dafür paddelt er mit seinem Kajak durch deutsche Flüsse, sammelt den Plastikmüll ein und fotografiert ihn.

Mit der Crowdfunding-Kampagne möchte er Geld sammeln, um eine 2-wöchige Paddeltour in vier Städten entlang der Wasserstrecke Winningen/Mosel – Renesse/Niederlande zu unternehmen, um dann eine daran anschließende Ausstellung zu finanzieren.

Unterstützen könnt ihr das CLEANRIVERPROJECT noch bis zum 20. September auf startnext.com und auf facebook liken könnt ihr es natürlich auch.

RESTLOS GLÜCKLICH: Das Restaurant gegen Lebensmittelverschwendung

Gerade wieder ein großes Thema: Lebensmittelverschwendung. Jede Sekunde werden in Deutschland laut WWF-Studie im Schnitt 313 Kilo Lebensmittel weggeworfen, die eigentlich noch zum Verzehr geeignet sind. Mit zahllosen Foodsharing-Projekten soll dem entgegengewirkt werden.

Ein Restaurant, das mit übriggebliebenen Lebensmitteln kocht, gibt es in Deutschland bis jetzt aber noch nicht. Sechs motivierte BerlinerInnen wollen das ändern. Nach einem Vorbild aus Kopenhagen wollen sie in ihrem Restaurant Lebensmitteln eine zweite Chance geben.

Die GründerInnen von RESTLOS GLÜCKLICH haben mit unterschiedlichsten Lebensmittelhändlern Kontakt aufgenommen und bekommen von denen ihre übrig gebliebenen Produkte, die entweder nicht der Norm entsprechen oder ein paar Macken haben.

Und weil keine/r der sechs mit dem Projekt reich werden will, sondern einfach etwas verändern, werden die Gewinne aus dem Restaurant für gemeinwohlorientierte Projekte eingesetzt.

Wenn alles klappt kann das Restaurant noch diesen Herbst in Berlin eröffnen – und ihr könnt dabei helfen, indem ihr die Crowdfunding-Kampagne, die noch bis zum 25. September läuft, unterstützt. Folgen könnt ihr dem Projekt auf facebook.

 

Credits: Titelbild: © Stephan Horch Photography / cleanriverproject.de

Written By
More from Lisa Stanew

Bio-Burger überall: Zeit für einen neuen Trend!

Wenn McDonald’s einen Bio-Burger auf den Markt bringt, ist es offiziell: Der...
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.