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Slow Fashion – Aesthetics meets Ethics

Menschen dazu inspirieren, sich für faire Mode einzusetzen und vielleicht sogar selbst einen Fair Fashion Store zu eröffnen – so formuliert Safia Minney die eigenen Erwartungen an ihr Ende März in der UK erschienenen Buch „Slow Fashion – Aesthetics meets Ethics“.
Die Gründerin und Geschäftsführerin der Fair Trade Modekette People Tree wird weltweit als eine der wichtigsten Personen im Slow Fashion Movement bezeichnet. Vor 25 Jahren gründete sie das erste Fair Fashion Label überhaupt – zu Ehren dieser bedeutenden Zahl erscheint nun ihr inspirierendes Buch.



„Slow Fashion – Aesthetics meets Ethics“ beschäftigt sich nach einer ausführlichen Einführung in die Themen Fair Trade, die heutige Situation in der Branche und wieso sich etwas ändern muss, mit Personen und Fairen Labels, die die Autorin selbst als ihre eigene Inspiration bezeichnet. Nach zahlreichen Designern und sozialen Unternehmern, wie beispielsweise Andrew Morgan, Regisseur des aufklärenden Films „The true cost“, sind auch wir von GREENALITY unter dem Oberbegriff „Eco Concept Stores“ in „Germany “ zu finden!

I really recommend reading Slow Fashion. Safia [… ] holds up a mirror to unfair trade and shows us that fashion can be fair, ethical and equitable.
Jean Lambert (britische Politikerin)


Neben Fair Trade geht es bei dem Begriff Slow Fashion natürlich auch um die Umwelt. Denn dass die leider noch vorherrschende Fast-Fashion unglaublich viel Müll erzeugt und die Produktion von neuer Kleidung riesige Mengen an Wasser kostet ist wohl jedem bekannt. Doch eine Entschleunigung des Mode – Zyklus‘, wie es das Ziel des Slow Fashion Movement ist, bringt nicht nur Vorteile für Arbeiter, Umwelt und Klima mit sich – sondern wirkt sich auch auf die Gesundheit der Konsumenten aus. Besonders in den USA können einige der in den Sweatshops produzierten Klamotten sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Bei Slow Fashion gewinnt also jeder!

Weg von der Wegwerf-Mentalität hin zum bewussten Konsum, das ist Slow Fashion. Die Slow Fashion Bewegung an sich gibt es noch keine 25 Jahre, da gehörte Safia Minney eindeutig zu den frühen Vögeln. So richtige Bekanntheit erlangte das Thema tatsächlich erst vor drei Jahren.
Damals kamen in Rana Plaza über Tausend ArbeiterInnen der Textilbranche ums Leben – und viele Menschen bekamen die katastrophalen Zustände mit, die hinter der Modebranche steckten und stecken. Dieses Ereignis löste die Fashion Revolution aus, bei welcher die Menschen jedes Jahr im April dazu aufgefordert werden, die Modelabels zu hinterfragen und nachzuhaken. #whomademyclothes eben. Das Thema nimmt immer mehr Reichweite an und genau deshalb kommt ein Buch, das so viele Infos bereit hält und Möglichkeiten aufzeigt, sich zu engagieren, genau richtig!

Denn eigentlich haben wir es heute um einiges leichter als Safia zu ihren Anfangszeiten. Allein mit unserem eigenen Konsumverhalten können wir so viel bewegen. Wir müssen praktisch nur dem Weg folgen, den Menschen wie Safia Minney oder diese, die sie in ihrem Buch vorstellt, bereits gebaut haben. Jedoch sollte der Weg wohl doch noch zur Straße ausgebaut werden. Aber Wege, die oft und von vielen Menschen benutzt werden, sind auch eher im Begriff, ausgebaut zu werden :) !

Besonders punkten konnten bei uns die zahlreichen Fotos und Illustrationen. Ebenfalls sehr spannend sind die im Buch vorhandenen QR-Codes, die zu kurzen Filmen führen. In diesen kann man sich im jeweiligen Modegeschäft umsehen, es gibt einige Produkte zu sehen und die Menschen, die dahinter stecken geben Einblick in ihre eigene Art und Weise, die Welt ein wenig besser zu machen.



Fazit
Ein Buch, das anspornt, Gutes zu tun und selbst Teil der Bewegung zu werden. Das anregt und inspiriert. Und das begeistert. Oder wie es die Journalistin Lucy Siegle formuliert hat: Ein „must read“ für jeden!

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