12/08/2011

Mit Text und Tat für eine bessere Welt

“Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt”

Koks, Alkohol und Groupies – das gängige Vorurteil der Rockbands ist alles andere als grün. Auch Musikliebhaber kommen bei der Beurteilung nicht besser weg. Bilder von Dosenbier trinkenden Männern in Lederjacke auf fetten Motorrädern oder Jungs mit schlabbrigen Hosen tauchen gleich im spießigen Kollektivgedächtnis auf. Dass sich seit den Drogeneskapaden der Stones und dem extrovertierten Stargehabe Freddy Mercuries einiges geändert hat, wissen viele Musikfans nicht.

Rock bedeutet Dosenbier, Lederjacke und fettes Motorrad - so der sensus communis.

Foto: casus-belli.de

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10/08/2011

Ein Bikini aus Flaschen und Bäumen…

Der Öko-Urlaub ist gebucht, die Reiseroute und der Reiseführer organisiert, der Koffer steht mit naturkosmetischer Sonnencreme, fettem Wälzer und Greenality-Shirts gepackt kurz vor der endgültigen Schließung – aber eben nur kurz davor. Ein Utensil fehlt noch für den perfekten Badeurlaub, ist nahezu unerlässlich für romantische Strandspaziergänge oder beim Wellenreiten: Der Bikini, oder wahlweise die Badehose. Auch wenn sich vom T-Shirt bis zu den Schuhen nahezu alles in alternativer fairen und umweltfreundlichen Version organisieren lässt, hat die junge Ökobranche die Bademode wohl völlig vergessen. Oder doch nicht?

fairer Urlaub und faire Badebekleidung. Es gibt nur wenige Anbieter, aber es gibt sie.

Foto: Opodo.de

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9/08/2011

Fair reisen

Auch wenn die ersten Urlauber schon wieder ihre Koffer gen Heimat gepackt haben, ist die Hauptreisesaison erst Mitte September offiziell beendet. Statistisch betrachtet bleiben die Lieblingsziele der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr ähnlich: Spanien, Italien und die Türkei stehen ganz oben auf der Liste, aber auch Urlaub im eigenen Land wird immer beliebter.

Auch in der schönsten Zeit des Jahres muss man nicht auf seine ecologische Einstellung verzichten.

Foto: de2ie.de

Urlaub vom Alltag muss aber kein Verzicht von seiner ecologischen Einstellung sein – wenn man weiß wo und wie.

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1/02/2011

Guerrilla Gardening


Es gibt kaum eine moderne Stadt, in der es keine brach liegenden Flächen gibt, die begrünt werden könnten. Allzu häufig kümmert sich die Stadtverwaltung jedoch nicht darum und überlässt sie entweder sich selbst oder trifft mit der Zeit andere Entscheidungen über sie. Außerhalb der Städte auf den Feldern werden hingegen reichlich Pflanzen angebaut, aber nicht die richtigen: Gentechnisch veränderte Pflanzen sind auf dem Vormarsch, obwohl bisher noch niemand weiß, wie sicher sie wirklich sind. Guerilla-Gärtner wenden sich mit ihren Strategien gegen viele solcher Vorhaben, die für die Menschheit weder sinnvoll noch gesund sind.
31/01/2011

Greenpeace Energy- Öko aus der Steckdose

Greenpeace´ Ausdauer ist bemerkenswert: Anfang der 80er Jahre entdeckten Forscher der Nichtregierungsorganisation, dass jedes Industrieland dieser Zeit seine radioaktiven Abfälle traditionell im Meer entsorgte. Zwar konnte Greenpeace nichts mehr gegen das Wegrosten der teilweise 30 Jahre alten Fässer unternehmen, dennoch gelang es den Aktivisten, die Umwelt-Schurkenstaaten in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, weswegen 1993 (10 Jahre später!) ein internationales Verklappungsverbot beschlossen wurde.

Nachdem die Verseuchung der Meere also eingedämmt war, musste der Müll auf dem Festland verbleiben, ohne dass für dieses neue Problem eine Lösung parat lag – und auch heute noch nicht liegt, da weiterhin kein sicheres Endlager für den radioaktiven Müll gefunden ist.

Anstatt nun aber aufzugeben und angesichts der jüngst verlängerten AKW-Laufzeiten eine fette Party zu schmeißen, auf der endlos viel Schnaps für diejenigen Generationen ausgegeben wird, die seit Jahrzehnten im Kühlwasser der Kernkraftwerke baden und dem Krebs gerne zuvor kommen würden, fiel der grünen Organisation etwas besseres ein: Greenpeace Energy lautet die konstruktive Alternative.

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