China Blue
Alte Hasen, die sich schon länger mit dem Thema Fair Trade Kleidung befassen, ist der Doku-Film “Chine Blue” sicherlich ein Begriff. Für alle die sich mit dem Thema erst seit kurzem beschäftigen, sei diese Doku nur wärmstens zu empfehlen.
Erzählt wird die Geschichte von Jasmin Lee, ein Mädchen aus der chinesischen Provinz. Sie wird in die Stadt geschickt um Geld zu verdienen, dort landet Sie in einer Textil-Fabrik. Ihr Lohn, 2 Euro pro Tag. Dafür muss Sie bis zu 14h am Tag monotone Arbeit verrichten, wenn der Chef Liefertermine einhalten muss, auch mal eine Nacht durcharbeiten. Untergebracht werden die Arbeiter in Kasernenartigen Bauten auf dem Fabrikgelände. Wenn die Arbeiter gerade mal nicht arbeiten, sind Sie mit waschen, essen und schlafen beschäftigt. Zeit für Freizeit, Musik und Hobby bleibt da nur selten, bis gar nicht. Die Unterkünfte und Arbeitsbedingungen erinnern doch sehr stark, an die für uns so ferne Zeiten, als Sklavenarbeit noch gang und gebe war. Nicht umsonst werden die Betriebe auch Sweat-Shops genannt, Ausbeuterbetriebe.
Die Doku befasst sich aber auch mit dem Besitzer der Fabrik. Auch er ist ist durch seine Auftraggeber einem enormen Kosten- und Zeit-druck ausgesetzt.
Der Film zeigt deutlich, dass keinen Weg an Fair Trade Kleidung vorbeiführt.
Zu Kaufen gibt es die DVD für schlappe 7 € beim INKOTA-Netzwerk. Hier könnt Ihr Euch den Trailer von China-Blue anschauen:



