Ich bin echt fassungslos wie unser Ministerpräsident Mappus gestern den Schloßpark räumen lies. Mit Wasserwerfern auf Rentner, Schüler und andere Demonstranten zu zielen ist echt das erbärmlichste was es so gibt und trägt nicht wirklich zur Deeskalation bei. Darum müssen wir heute Abend im Schloßpark Präsenz zeigen und friedlich gegen das Wahnsinns-Projekt S21 weiterdemonstrieren.
Der Clip ist Teil der “Rechte für Menschen, Regeln für Unternehmen” Kampagne. Falls Ihr das ganze unterstützen möchtet, könnt Ihr hier die Online-Petition unterschreiben.
für alle welche die Reportage letzte Woche verpasst haben, hier das ganze nochmal schwarz auf weiß. Ich persönlich habe in jungen Jahren auch schon mal bei KiK gejobbt und kann nur bestätigen was in der Reportage aufgedeckt wird. Die Mitarbeiter werden echt behandelt wie der letzte Dreck! Von den Arbeitern in Bangladesch mal ganz zu schweigen. Checkt es einfach mal:
kennt Ihr schon Kochen ohne Knochen? Nicht? Dann besucht mal fix deren Webseite und informiert Euch umgehend darüber!
Im Magazin geht es vor allem um, wer hätte es gedacht, fleischlosen Genuss. Es ist, Gott sein Dank, aber kein reines Rezepte-Heftchen, sondern es bietet Euch umfassende Einblicke rund um den Veggie Lifestyle. Jedes Magazin hat einen Themenschwerpunkt. In der aktuellen 2. Ausgabe gibt es allerhand wissenwertes über Tofu. Wo kommt er her, wo will er hin, wie wird er gemacht.
Desweiteren gibt es 1A Interviews mit interessanten Köpfen. So zum Bleistift mit Tobi von alles-vegetarisch.de oder mit Mike Ness von Social Distortion. Es lohnt sich also, das Heft mal probe zu lesen, oder noch besser, gleich ein Abo zu ordern. Herausgegeben wird Kochen ohne Knochen vom Ox Verlag, der mit seinm Ox Fanzine schon seit Jahren für Fürore sorgen.
Und nun schnell zum Kiosk eurer Wahl und viel Spaß beim Lesen
der Markus
PS: Die erste Kochen ohne Knochen Ausgabe könnt Ihr hier for free downloaden.
Wie gerade in der aktuellen Textilwirtschaft und bei der FTD Deutschland gelesen, gibt es in Bangladesch und in anderen asiatischen Ländern (mal wieder) heftige “Unruhen” von Arbeitern der Textilbranche gegen Ihre Firmen.
In Bangladesch richten sich die Unruhen gegen etwa 20 Bekleidungsfabriken, deren Mitarbeiter sich es nicht mehr gefallen lassen, für den gesetzlichen Mindestlohn von 18 € (!!) im Monat, bei einer Arbeitszeit von bis zu 16 Stunden am Tag, zu malochen. Ja genau, Ihr habt richtig gelesen: 16h Arbeit am Tag für ACHTZEHN € Monatslohn! Den Mindestlohn bekommen laut der FTD Deutschland aber nur die “Facharbeiter”. Ungelernte Kräfte bekommen oft nur 800 Taka (9,30€) im Monat ausgezahlt.
Die Arbeiter wollen mit dem Aufstand einen gesetzlichen Mindestlohn von 56€ im Monat durchsetzen. Ob sie es schaffen? Ich bezweifle es! Spätestens wenn das Geld der Arbeiterfamilien wieder knapp wird, werden Sie gezwungen sein, wieder für 18€ zu buckeln. Zeit also um den Arbeitern unseren Beistand zu geben und internationalen Druck aufzubauen oder? Weit gefehlt! (weiterlesen…)