10/08/2011

Ein Bikini aus Flaschen und Bäumen…

Der Öko-Urlaub ist gebucht, die Reiseroute und der Reiseführer organisiert, der Koffer steht mit naturkosmetischer Sonnencreme, fettem Wälzer und Greenality-Shirts gepackt kurz vor der endgültigen Schließung – aber eben nur kurz davor. Ein Utensil fehlt noch für den perfekten Badeurlaub, ist nahezu unerlässlich für romantische Strandspaziergänge oder beim Wellenreiten: Der Bikini, oder wahlweise die Badehose. Auch wenn sich vom T-Shirt bis zu den Schuhen nahezu alles in alternativer fairen und umweltfreundlichen Version organisieren lässt, hat die junge Ökobranche die Bademode wohl völlig vergessen. Oder doch nicht?

fairer Urlaub und faire Badebekleidung. Es gibt nur wenige Anbieter, aber es gibt sie.

Foto: Opodo.de

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21/07/2011

Mit OTTO auf den Laufsteg

Der Eco-Lifestyle in Deutschland ist und bleibt im Aufwind. Das merkt man nicht nur im Bioladen, welcher mittlerweile vielerorts in Supermarktgrößen zu finden ist, oder an Bioprodukten in nahezu allen Discountern. Der Eco-Lifestyle ist nach (sehr) langem belächelt werden auch dort angekommen, wo man ihn am wenigsten erwartet hätte: bei den ganz Großen der Industrie. Energielieferanten und Autofirmen wollen genauso wie die Politik den Siegeszug grüner Technologie und Nachhaltigkeit nicht verpassen. Inwieweit dies Ernst zu nehmen und nicht als eine reine Imagekampagne zu deuten ist, soll hier nicht diskutiert werden.

Auch in der Mode sind diese wichtigen Maxime auf dem Vormarsch. Neben altbekannten Modelabels wie HessNatur stiegen auch große Ketten wie C&A und H&M voller Elan in das Öko-Geschäft ein, zumindest so, dass es äußerlich danach aussieht.
Der Versandriese OTTO hingegen hat sich eine etwas andere Strategie ausgedacht, um seine ecologisch interessierten Kunden zu bedienen: Er ermöglicht vor allem jungen Modemarken in seinem Onlineshop unter der Rubrik “Ecorepublic” ihre Produkte zu verkaufen. Marken wie Kuyichi, Nudie Jeans und bald auch Greenality sind dort vertreten und werden dadurch freilich enorm unterstützt. Noch in diesem Jahr wird OTTO die schicke Streetwear aus dem Schwabenland in seinen Onlineshop aufnehmen.

Aber auch darüber hinaus engagiert sich OTTO für sein neues Genre: am 9. Juli fand der erste, von OTTOs Mode- und Lifestyle Blog “Two for Fashion” organisierte, Green Capital Fashionwalk in Hamburg statt. Mit dabei natürlich auch hier: Greenality.

Green Capital Fashionwalk

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11/07/2011

Fairtrade oder doch lieber Made in Germany? Am besten beides!

Made in Germany

Made in Germany steht für Sorgfalt, Fleiß und Qualität. Weltweit. Allein die drei beliebtesten deutschen Handelsgüter Autos, Maschinen und Chemieerzeugnisse machen Deutschland zu einer der  leistungsstärksten Volkswirtschaften Europas.

In gewisser Weise lässt sich der faire und ökologische Aufbruch auch als „Made in Germany“ bezeichnen. Zwar sind Länder wie die Schweiz oder Großbritannien laut der Organisation Fairer Handel bei den jährlichen Verkaufszahlen von Fairtrade-Produkten deutlich voraus, doch die Nachfrage nach Fairtrade ist in Deutschland allein im Jahr 2010 um fast 30 Prozent gestiegen.

Verträgt sich aber Fairtrade mit Made in Germany? Irgendwie impliziert das eine ja, dass es das andere nicht gibt. Sind deutsche Arbeitsverhältnisse es überhaupt Wert, mit den bekannten Menschenrechtsverletzungen an den Arbeitern in Schwellenländern verglichen zu werden? (weiterlesen …)





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